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35 Tage Norwegen: Vom Nordkap in den Süden

vom 11.6. bis 15.7.2012

                                                            
                                                            Foto: Pixel Studio Schlerf

 Was erwartet uns in Norwegen? Der Norden ist das Land der Mitternachtssonne und der Polarlichter. Hier, in den Weiten des Landes, sind die Samen zuhause. Das Nordkap ist offiziell der nördlichste, mit dem Auto erreichbare, Punkt Europas.
Wälder, Flüsse und etliche Gebirgsrücken erwarten uns in Mittelnorwegen. Das Gebiet um die alte Königsstadt Trondheim ist uraltes norwegisches Kulturgut.

Die zerklüftete Westküste des Landes überrascht mit ihren Schären und Fjorden. Spektakuläre Bergstrecken fordern von den Mobilbesatzungen viel Geschick. Im Süden sind die Fjells und Hochflächen angesiedelt.

Norwegen ist ein Land, das auf jeden Fall eine Reise lohnt. 

 
Reiseplan:

01.Tag:
Die Teilnehmer versammeln sich an einem Treffpunkt in Travemünde.
Mit der Fähre von Travemünde nach Malmö.
 
02. Tag:
Malmö – Gränna
(315 km)
Wir wollen auf dem schnellsten Wege zum Nordkap.
  
03. Tag:
Gränna – Stockholm
(318 km)
 
04. Tag:
Stockholm – Njurunda
(399 km)
 
05. Tag:
Njurunda – Skelefftea
(399 km)
 
06. Tag:
Ruhetag Skelefftea
Verschnaufpause und Shopping.
 
07. Tag:
Skelefftea – Rovaniemi
(376 km)
Wir überqueren die Grenze zu Finnland. Hier schauen wir nach wo der Weihnachtsmann wohnt. Hier kann jeder Post aufgeben, die zu Weihnachten an die Lieben geschickt wird.
 
08. Tag:
Rovaniemi – Inari
(328 km)
8 km hinter Rovaniemi passieren wir den Polarkreis. Unterwegs, in der Finnmark, bewegen wir uns im Gebiet der Samen. Ein Samenmuseum, eine bedeutende Holzkirche und ein Goldwäscherdorf liegen am Weg. Unser Camp liegt auf einer Landzunge am schönen Inari-See.
 
09. Tag:
Inari – Lakselv
(328 km)
Heute geht es nach Norwegen. Am Wegesrand die älteste Holzkirche der Finnmark. Wir schlagen unsere Zelte im Anglerparadis um Lakselv auf.

Geschafft! Ab jetzt lassen wir uns treiben, genießen die Landschaft und verbringen eine schöne Zeit in der Gemeinschaft.
 
10. Tag:
Lakselv – Skarsvåg
(157 km)
An der Strecke zum Nordkap liegt das Stabbursnes Naturhus, Vom Camping ist es nur ein Fußweg zum Kirkeporten, von wo man hervorragend auf das Nordkap sehen kann.
  
11. Tag:
Skarsvåg – Nordkap
(16 km)
Heute ist der Tag der Sommer-Sonnenwende – Mittsommernacht. Es wird nicht dunkel! Wer hofft nicht auf einen grandiosen Sonnenuntergang vor der Weltkugel oder ein Schwätzchen hoch im Norden, wo die Sonne heute nicht untergehen wird. Hier haben wir einen Puffertag, so dass wir sicherlich schöne Aufnahmen machen können.  
  
12. Tag:
Nordkap – Russenes
(120 km)
Auf dem Weg nach Russenes kommen wir am Nordkap-Museum und der Artico Ice Bar vorbei.
 
13. Tag:
Russenes – Hammerfest
(83 km)
Schön an einem See gelegen, übernachten wir in der nördlichsten Stadt Europas. Groß geworden durch seinen Hafen, spielt heute die Erdgasförderung vor seiner Küste eine größere Rolle. Der Meridianstotten in Hammerfest ist fast so berühmt wie die Weltkugel am Kap. Er erinnert an die Erdvermessung um 1850. Ein Panoramaweg führt zu einem Aussichtspunkt.
 
14. Tag:
Hammerfest – Alta
(139 km)
Nachdem die Vorräte aufgefrischt sind fahren wir nach Alta. Menschen auf der Jagd, Tänze, Boote, Rentiere, Fische, Kreise und Fruchtbarkeitssymbole zeigen die 3000 gut erhaltenen, sechs Jahrtausende alten, Felsritzungen am Weg.
 
15. Tag:
Alta – Skibotn
(298 km)
Immer an der Fjordküste entlang landen wir am Lyngen-Fjord. Skibotn ist bekannt für sein trockenes Mesoklima mit häufig klarem Himmel und den kalkhaltigen Kiefernwäldern mit seltenen Orchideen.
   
16. Tag:
Skibotn – Silsand
(176 km)
Nun nähern wir uns den Lofoten. Mitten im Wald übernachten wir an einem schönen See.
 
17. Tag:
Silsand – Andenes
(30 km)
Mit der Fähre auf die Lofoten. Hier stehen viele Rorbuer, Fischerhütten der laibeigenen Fischer, die mit braun-roter Farbe gestrichen sind. Überall auf den Lofoten finden wir Holzgestelle, auf denen der Stockfisch getrocknet wird, der bis nach Portugal exportiert wird.
 
18. Tag:
Andenes – Lyngvær
(182 km)
Durch die Hauptstadt der Lofoten erreichen wir den Bobilcamping in Lyngvær 19. Tag: Lyngvær: Ruhetag Wir faulenzen oder machen einen Ausflug zur Inselstadt Henningsvær, dem „Venedig des Nordens“.
  
20. Tag:
Lyngvær – Bodø
(180 km)
Weiter geht die Fahrt auf der E10 immer Richtung Å, der Stadt die oft im Kreuzworträtsel vorkommt. Am ‚Wegesrand das Lofotr Vikigmuseet pa Borg, der ehemals größte Häuptlingssitz Norwegens in der Wikingerzeit. Die Fähre bringt uns wieder auf das Festland. Hier gibt es den größten Gezeitenstrudel zu sehen.
 
21. Tag:
Bodø – Mo i Rana
(178 km)
An der Steinkirche von Bodin und einigen Marmorsteinbrüchen vorbei, überqueren wir zum 2. Mal den Polarkreis. Hier befindet sich ein Polarkreismuseum. Wir erreichen das „Tor zu den Nadelwäldern, Höhlen und Gletschern“, wie „Mo“ im Volksmund genannt wird. Es gibt auf dem Weg viel zu sehen, z.B. den Svartiesengletscher und einen unterirdischen Wasserfall.
 
22. Tag:
Mo i Rana – Grong
(265 km)
Wir schlafen die Nacht auf einer Sandbank im Fluss. Große Wasserfälle und Grotten liegen am Weg. In Mosjöen sehen wir die längste zusammenhängende Holzhausreihe Nordnorwegens und in Majavutu treffen wir auf einen uralten Versammlungsplatz der Samen. Ein Lachsaquarium mit angeschlossenem Restaurant verspricht Verpflegung unterwegs.
 
23. Tag:
Grong – Viggia
(232 km)
Entlang des schönen Snåsvatnet rollen wir über die E6 gen Süden. Hinter Steinkjer, das schon in der Edda Erwähnung findet, fahren wir zur kleinen Kirche von Mære und genießen die schöne Aussicht. Wer mag, schaut sich noch die Krönungsstadt Trondheim an (Innenstadt mautpflichtig).
 
24. Tag:
Viggia – Molde
(221 km)
Jetzt schwenken wir nach Westen. Entlang der unendlichen Fjorde und Schären erreichen wir Molde, am gleichnamigen Fjord. Der Hausberg (Varden) bietet ein tolles Panorama. Molde verdankt seinen Spitznamen „Stadt der Rosen“ dem milden Klima und den vielen Rosen.
  
25. Tag;
Molde – Geiranger
(180 km)
Heute fahren wir eine Strecke der Superlative: Nach einer kleinen Fährfahrt krakseln wir den legendären Trollstigen hinauf. Die 11 Haarnadelkurven mit 12 % Steigung sind etwas für starke Nerven. Dafür werden wir mit grandiosen Aussichten belohnt. Eine weitere Fähre bringt uns zum Einstiegspunkt an die Adlerstraße. Ebenfalls schöne Ausblicke lassen uns das heutige Ziel erkennen.
 
26. Tag:
Ruhetag.

Von den Mobilen aus können wir das Ausschiffen der Kreuzfahrtschiffe aus 1. Reihe beobachten. Ausflüge in die schöne Umgebung runden den Tag ab.
 
27. Tag:
Geiranger – Sogndal
(189 km)
Von der Fähre bestaunen wir die „7 Schwestern“ und gehen im Wikingerhafen Hellesylt an Land. Auf der Strecke der mit 2 m pro Tag, schnellste Gletscher Norwegens: der Bojabæren. Über eine Panoramastraße mit vielen Tunnels und Aussichtspunkten gelangen wir an den Sognefjord, den „König der Fjorde“.
 
28. Tag:
Sogndal – Flåm
(70 km)
Bei Zeiten fahren wir durch den Lærdalstunnelen, den mit 24,5 km längsten Tunnel der Welt, und erreichen Flåm. Gegen Mittag laufen wir zur legendären Flåm-Bahnen, die uns auf einer atemberaubenden Schienenstrecke, der steilsten Eisenbahnstrecke der Welt, die ohne Zahnräder auskommt, durch 22 Tunnel in die Berge fährt. An einem schönen Wasserfall wird ein Zwischenstopp eingelegt.
 
29. Tag:
Flåm – Røldal
(205 km)
Vorbei an lauter bekannten Fossen (Fvinne-, Skierve- und Vøringfossen) fahren wir auf der Panoramastraße am Sørdfjorden entlang zu unserem Platz in Røldal. Hier steht eine der bekanntesten Stabkirchen. Bei Tyssedal sind es ca.6 km zum Ringedalsvatn zur Magelitopp. Schienenbahn. Der Låtefossen stürzt hinter Odda zweigeteilt 165 m hinunter und hüllt die Straße in ständige Wasserschwaden ein.
 
30. Tag:
Røldal – Preikestolen
(170 km)
Røldal ist bekannt für seinen Ziegenkäse. Wir fahren weiter bis Jörpeland. Unser Camping liegt in einem romantischen Seitental zum Idsefjorden. Von hier aus können Bergtouren unternommen werden.
   
31. Tag:
Wanderung zum Preikestolen.

Nur Hartgesottene wandern mit mir zu einer der spektakulärsten Sehenswürdigkeit in Fjordnorwegen, den Predigtstuhl. Die Felswand ragt über 600 m senkrecht in die Höhe. Von oben sehen die Kreuzfahrtschiffe im Lysefjorden wie Spielzeugschiffe aus.
 
32. Tag:
Preikestolen – Egersund
(148 km)
Über Stavanger mit seiner schicken Gamle (Altstadt) mit weißen Holzhäusern fahren wir an der zerklüfteten Küste, mit unzähligen Buchten, zu dem alten Wikingerort Egersund. Der Name geht auf „Eik un der Sund“ zurück und bedeutet so viel wie „Sund zwischen dem Festland und der Eicheninsel“. Sehenswert das Fayencemuseum im Stadtteil Eie.
   
33. Tag: Ruhetag
Wir ruhen uns von der anstrengenden Tour aus. Unser Platz liegt am rauschenden Wasser des Fotlandsvatnet.
  
34. Tag:
Egersund – Kristiansand
(210 km)
Nicht weniger sehenswert die weitere Strecke am Meer entlang, bevor wir in Flekkefjord auf die Hauptstraße zum Fährhafen gelangen.
 
35. Tag:
Fähre Kristiansand – Dänemark
Heute heißt es wieder Leinen los. Unsere Fähre bringt uns nach Dänemark, wo wir individuell die Heimreise antreten. 
  
Preis: 1.760 € pro Person
(Rabatt für Stammgäste und Zuschlag für Einzelfahrer auf Anfrage)

Leistungen:

5 Fähren: Travemünde - Malmö, auf die Lofoten, Lofoten – Bodø, Geiranger-Fjord, Kristiansand – Dänemark
34 Übernachtungen auf Campingplätzen mit Strom
Eintrittsgelder
Deutsche Reiseleitung
HaMa-Reisen, Hans Benecke, Beethovenstr. 15, 55595 Hargesheim, 0671-40746
  
info@hama-reisen.de