Tut uns Leid, diese Tour ist ausgebucht !!
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22 Tage Polen mit Masuren 28.7. bis 18.8 2012
(Die etwas andere Polentour.)
Was erwartet uns in Polen?
Seit 1990 gibt es wieder ein freies Polen. Seine tausendjährige Geschichte macht dieses Land genau so anziehend, wie die unverfälschte Natur, die wir hier in weiten Landstrichen vorfinden. Der Schwerpunkt der Reise liegt in Masuren.
Riesige Gletscher formten vor 11 000 Jahren diese liebliche Landschaft. Da, wo sie Erde wegschoben, entstanden über 3000 reizvolle Seen. Daraus resultiert auch der Reichtum an Fröschen und somit kommt angeblich jeder 3. Storch aus Masuren.
Lassen Sie uns die Natur und die Kulturschätze auf dieser Tour „erfahren“, und dem Motto widersprechen: „Wo die Kultur aufhört, da fängt Masuren an“.

Reiseplan:
1. Tag:
Wir treffen uns auf einem kleinen Campingplatz nahe der polnischen Grenze. Bei einem gemeinschaftlichen Grillabend lernen wir uns kennen.
2. Tag:
Deutschland – Warschau (495 km)
Über die Autobahn nach Warschau. Wir übernachten auf dem Stadtcamping.
3. Tag:
Warschau – Nationalpark (296 km)
Über Warschau geht es flott bis an die Grenze zu Litauen. Hier im Nationalpark ist es so schön, dass wir den 1. Ruhetag einlegen. Wenn unser Angler erfolgreich war, können wir zum Abendessen mit gutem Fisch rechnen.
4. Tag:
Ruhetag inmitten der Natur.
Hier bieten sich Radtouren, Wanderungen oder Bootstouren an. Ein Besuch des nahegelegenen Klosters ist allein schon wegen der Aussicht vom Turm zu empfehlen.
5. Tag:
Nationalpark – Goldap (144 km)
An der Grenze zu Russland entlang fahren wir durch die Rominter Heide. Sie ist das ehemalige Jagdgebiet der preußischen Herzöge und Kaiser. Aus diesem Grunde wurde sie nie abgeholzt und konnte ihre Artenvielfalt erhalten: Elche, Hirsche, Wölfe und Luchse sowie den Sonnentau und mehrere Orchideenarten. Am Wegesrand zwei große Eisenbahnviadukte einer stillgelegten Eisenbahnlinie von 1926. Unser Übernachtungsort Goldap liegt in der Bergregion Gołdapska Góra.
6. Tag:
Goldap – Stare Juchy (112 km)
Südlich von Goldap durchfahren wir einen weiteren Urwald, die Puszcza Borecka. Diese Gegend ist vom Tourismus noch weitgehend verschont geblieben. Wenn wir Glück haben, treffen wir auch hier auf Wisente, Elche, Luchse oder Wölfe.
7. Tag:
Stare Juchy – Angerburg (135 km)
Auf unserer heutigen Etappe liegen die letzten Holzkirchen dieser Gegend und eine alte Deutschordensburg. Zu ihrem Schutz wurde sie auf eine Insel gebaut. Überfälle, Pest und andere Widrigkeiten machten aus dieser Gegend einst eine menschenleere, große Wildnis. Hier wurde u.a. Siegfried Lenz geboren. Wir nächtigen nördlich des Mamry-Sees im ehemaligen Angerapp.
8. Tag:
Ruhetag, Radtourtag
Heute treten wir kräftig in die Pedale. Viel Natur und klare Seen prägen ab sofort das Landschaftsbild. Ein Jahrhunderte alter Eichenwald und die Ufer des Mamry-Sees laden zum Verweilen ein. Unterwegs wird im Schloss eingekehrt.
9. Tag:
Angerburg – Nikolaiken (130 km)
Heute erwartet uns eine landschaftlich reizvolle Strecke. Entlang der Masurischen Seen gelangen wir zunächst nach Lötzen. Diese eigentlich graue Stadt hat sich zu einem touristischen Mekka entwickelt. In der Stadtmitte befindet sich eine kleine Deutschordens-burg und als Attraktion eine von Hand bewegte Brücke. Über Arys und Johannisburg kommen wir in das Gebiet der Altgläubigen. Schon von weitem sehen wir die Zwiebeltürme der Kirchen dieser Menschen. Bei Ruciane-Nida entdecken wir eine alte Schleuse und in Krytyn ist üblicherweise ein kleiner Bauernmarkt. Hier starten auch die meisten Kanu-Touren.
10. Tag:
Radtour zur Biberaufzuchtstation
Südlich Nikolaiken radeln wir am Spirding-See entlang, der wegen seiner Größe auch „Masurisches Meer“ genannt wird. Wir lassen uns mit einer kleinen Fähre übersetzen und besuchen eine zoologische Forschungsstation und ein einzigartiges Reservat. Hier werden Biber und die seltenen Tarpane (Polnische Pferdchen) gezüchtet.
11. Tag:
Radtour zum Schwanensee
Wir radeln ca. 5 km an der Nordseite des Masurischen Meeres entlang zu einer Aussichtsplattform, von der aus wir eine große Kolonie Höckerschwäne beobachten können. Mit 1.300 Exemplaren ist es die größte in Europa. Wer mag, der radelt noch ein Stück weiter, die anderen kehren um.
12. Tag:
Nikolaiken – Wolfsschanze (58 km)
Am Vormittag unternehmen wir eine Schiffstour auf die Seenplatte. Entlang der schmalen Rinnenseen ziehen naturbelassene Ufer an uns vorbei. Nachmittag fahren wir nach Swięta Lipka. Nach dem Essen in einem Traditionslokal lassen wir uns von der Schönheit der „Heiligenlinde“ überwältigen. Wir nächtigen in der Wolfsschanze.
13. Tag:
Wolfsschanze – Allenstein (106 km)
Stanislaw zeigt uns die Überbleibsel der Wolfsschanze, einst Hitlers Hauptquartier. Nachmittags fahren wir dann nach Allenstein. Wir treffen uns am neu gestalteten Marktplatz zu einem Stadtrundgang. Sehenswert sind die Jakobikirche und die aus Backsteinen erbaute Burg.
14. Tag:
Allenstein – Frauenburg (165 km)
Von Allenstein fahren wir durch herrliche Landschaft zu dem Dorf, in dem es mehr Störche gibt als Einwohner. Denn hier im Niemandsland gibt es wohl viele Frösche. Dazu müssen wir uns an die russische Grenze begeben.
15. Tag:
Frauenburg – Elblag (42 km)
Vormittags besichtigen wir den Dom und den Kopernikus-Turm, die ehemalige Wohnstätte des Nikolaus Kopernikus. Am Oberlandkanal können wir das Schauspiel der „Schiffe auf dem Land“ beobachten. So werden mit diesen Geneigten Ebenen insgesamt rund 100 m Höhe überwunden. Bald erreichen wir die Stadt mit dem 95 m hohen Glockenturm. Unser Camping liegt in der Stadt, sodass wir unsere Vorräte auffrischen können.
16. Tag:
Fahrt auf dem Oberlandkanal
Was wir gestern noch von außen betrachteten, werden wir heute selbst erleben. Wir werden mit einem Ausflugsdampfer den Oberlandkanal, einem der „7 Wunder Polens“ entlang schippern. Dabei werden wir mehrmals mit dem Schiff die Schiefen Ebenen hoch fahren. Unser Dampfer wird dazu auf einen Wagen verladen und an einem Seil auf den Berg gezogen. Wir bleiben an Bord. Nach dem Essen fahren wir mit dem Bus zurück zum Camping.
17. Tag:
Elblag – Danzig: (105 km)
Vormittags besuchen wir gemeinsam die größte Backsteinburg Europas, die Marienburg. Nachdem im 2. Weltkrieg große Teile zerstört wurden, stellte man die Burganlage nach 1960 wieder her. Man betritt den Bau durch eine rekonstruierte Toranlage und landet im weiträumigen Innenhof des Mittelschlosses.
Nun ist es jedem freigestellt, ob er direkt nach Danzig fährt, oder an Nogat und Weichselwerder die liebliche Landschaft „Klein Holland“ mit ihren Windmühlen und Zugbrücken genießt. Eine weitere Alternative besteht darin, in der Danziger Bucht nach Bernstein zu suchen.
18. Tag:
Stadtbesichtigung Danzig
Früh am Morgen geht es mit der Tram nach Danzig. Dort erwartet uns ein Führer zum Rundgang durch die wunderschön restaurierte Altstadt. Man kann heute nicht glauben, dass hier im letzten Krieg fast alle Gebäude zerstört waren.
Wer möchte nicht das Krantor, die Beischläge in den alten Gassen, das Goldene Tor oder den Langen Markt kennen lernen! Mit dem Boot fahren wir an der Westerplatte vorbei zurück zum Camping.
19. Tag:
Danzig – Łeba (110 km)
Nordwestlich von Danzig erkunden wir die Kaschubei mit ihren traumhaften Stränden. Obwohl man hier überwiegend polnisch spricht, gewinnt der Volkstamm der Kaschuben immer mehr Eigenständigkeit. Wer will, macht einen Abstecher zum Leuchtturm am nördlichsten Punkt Polens. Hier ist die Küste so steil, dass die Kurgäste einst mit einem Fahrstuhl an den Strand runter fuhren.
20. Tag:
Radtour zur Wanderdüne
Früh auf den Sätteln erkunden wir die „polnische Sahara“. Dazu gehören die gewaltigen Wanderdünen, die wir früh am Morgen erklimmen, bevor der Touristenrummel einsetzt. Die fast bis zu 50 m hohen pommerschen Dünen ziehen sich über mehrere Kilometer hin. Sie zählen mit zehn Metern Wanderung pro Jahr zu den schnellsten überhaupt.
21. Tag:
Łeba – Kolberg (186 km)
Wir lassen die Tour ausklingen, faulenzen in der Sonne oder wandern am Strand entlang. Heute Abend werden wir bei Sonnenuntergang und feinem Essen Abschied nehmen.
22. Tag:
Individuelle Heimreise.
Preis: € 945,- pro Person
(Rabatt für Stammgäste und Zuschlag für Einzelfahrer auf Anfrage)
Leistungen:
21 Übernachtungen auf Campingplätzen mit Strom
Ausflüge mit Bahn und Boot
Diverse Mittagessen
Besichtigungen in der Gruppe mit Führer
Schifffahrt auf dem Oberlandkanal
Deutsche Reiseleitung